- Um der notleidenden Bevölkerung im Sudan möglichst schnell zu helfen, haben wir ein Pilotprojekt mit einem Netzwerk lokaler Gemeindeorganisationen gestartet. Die Organisationen im Netzwerk Emergency Response Room (ERR) teilen die Ressourcen untereinander und können so sicherstellen, dass die begrenzten Ressourcen dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Momentan gibt es mehr als 200 Organisationen die Hilfe in den Bereichen Ernährung, Gesundheit, Schutz und Sicherheit leisten. Im Rahmen des Projekts werden den lokalen Gemeindegruppen Bargeldzuschüsse (Cash-Grants) gewährt, um zuvor vorgeschlagene Hilfsaktivitäten in ihren Gemeinden umsetzen zu können. Dazu gehört beispielsweise die Verteilung von Lebensmitteln und Trinkwasser oder medizinische Versorgung.
- In Zeiten extremer Ernährungsunsicherheit und Hungersnot infolge des fast drei Jahre dauernden Krieges im Sudan lag der Schwerpunkt der Arbeit der ERR-Teams darauf, den von Hunger bedrohten Menschen mit Suppenküchen zu helfen. 94.229 Kinder, Frauen und Männer erhielten außerdem Lebensmittelpakete.
- Die ERRs in Al-Jazirah und Nord-Darfur konzentrierten ihre Bemühungen auf den Bildungsbereich, indem sie die Infrastruktur der Schulen wiederherstellten, Schulmaterialien kauften und Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte mit Mahlzeiten versorgten. In Nord-Darfur verteilte die Gruppe in Al-Twisha Schulmaterialien und Lebensmittelkörbe.
- In Al-Nabag Baglol in Ost-Darfur konzentrierte sich die Hilfe der ERR auf die Bereiche Wasser und Hygieneversorgung. Hier wurde ein Stromgenerator installiert, der die örtliche Wasserstation betreibt. Durch diese Aktion sind jetzt etwa 4.000 Menschen mit sicherem Trinkwasser versorgt.











