400 Kleinbauerfamilien erhalten solarbetriebene mobile Sets zur Tröpfchenbewässerung und eine Pumpe, um ihre Anbauflächen zu bewässern. Jeweils 20 Familien teilen sich jeweils ein Set. Für die Pflanzzeit im Winter bekommen die Familien zudem Manioksetzlinge sowie Saatgut für Süßkartoffeln sowie neun Hennen und einen Hahn. So kann eine eigene kleine Hühnerzucht gegründet werden. Mercy Binali berichtet über die Unterstützung und wie mühsam die Bewässerung für ihre Anbauflächen ist.
Mercy Binali holt das Wasser für sich selbst und ihre Anbauflächen mühselig aus einem kleinen Wasserloch. „Nach dem Bewässern habe ich oft Rückenschmerzen“ erzählt die 50-Jährige. Vor allem in der Regenzeit ist das Wasser aus dem Erdloch nicht sicher und unbedenklich, sie macht sich deshalb Sorgen um ihre Gesundheit. Durch die Bewässerungsmaßnahmen im Projekt wird Mercy Binali ihre Flächen zuverlässiger bewässern können. Sie hofft darauf, ihre Anbaufläche zu vergrößern, wenn sie nicht mehr mit der Gießkanne wässern muss.
Ergänzend werden im Rahmen des Projekts Gemeindestrukturen aufgebaut, damit die Einwohner Notfallpläne erarbeiten und bei künftigen Notlagen Kleinprojekte oder Vorsorgemaßnahmen durchführen können. Das Projektgebiet liegt in der Gemeinde Ta Nkaya im Distrikt Südliches Balaka.