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Flug mit weiteren sechs Tonnen Medikamenten für Kinder nach Somalia

Ostafrika: Hilfe für eine halbe Million Hungernde

Angesichts der dramatischen Ausmaße der verheerenden Dürre in Ostafrika hat die Diakonie Katastrophenhilfe ihre Unterstützung für die Opfer erheblich ausgeweitet. Das evangelische Hilfswerk stellte weitere zwei Millionen Euro für Nothilfe bereit und erhöhte die Mittel auf vier Millionen. Damit erreichen die Partnerorganisationen in Somalia, Kenia und Äthiopien rund eine halbe Million Betroffene. Ein weiterer Hilfsflug bringt am 16. August über sechs Tonnen Medikamente für Kinder von Nairobi nach Mogadischu.

„Kinder sind in dieser Lage extrem gefährdet“, sagt Martin Kessler, Leiter der Programmabteilung der Diakonie Katastrophenhilfe. Das auf die Behandlung von Kindern spezialisierte Banadir-Krankenhaus erhält weitere Medikamente. Zu den bisherigen über vier Tonnen bringt dieser zweite Hilfsflug über sechs Tonnen.

Die Medikamente sind vor allem für unterernährte und dehydrierte Kinder. Es sind Zusätze für Infusionen, Dehydrationslösungen und Antibiotika. Auch Anti-Malaria-Medikamente und medizinisches Gebrauchsmaterial sind dabei. Für die Diakonie Katastrophenhilfe hat das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm) in Tübingen die Liste der angeforderten Medikamente geprüft und überarbeitet. Diese kommen aus dem Lager der kirchlichen Zentralapotheke Meds (Mission for Essential Drugs and Supplies) in Kenias Hauptstadt Nairobi.
Die Diakonie Katastrophenhilfe hat momentan drei Schwerpunktgebiete in der Dürreregion Ostafrika. In Somalia werden in Mogadischu und auf dem Land Trinkwasser und Nahrungsmittel verteilt sowie Tiefbrunnen gebaut. Dabei arbeitet die Diakonie Katastrophenhilfe zum Teil mit Caritas international zusammen. In Kenia unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe die Partner im globalen kirchlichen Hilfsnetzwerk ACT Alliance in Dadaab. In Äthiopien werden Dürreopfer in der Region Afar unterstützt.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden unter dem Stichwort „Ostafrika“.

Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online hier.

Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder http://www.caritas-international.de/

Für Rückfragen erreichen Sie Rainer Lang ab 14. August in Ostafrika unter 0174 313 56 51

Ihr Pressekontakt

Bild von Tommy Ramm

Tommy Ramm

Pressesprecher Diakonie Katastrophenhilfe

+49 30 65211 1225tommy.ramm@diakonie-katastrophenhilfe.de